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11.02.2019

News

Quelle: FuPa.net

Junges Team entfacht neues Feuer

Der SV Dörbach hat im zweiten Anlauf einen Vorstand gewählt – 22-jähriger Simon Berg steht an der Spitze – Fusion mit Nachbar FSV Salmrohr vorerst kein Thema mehr.

Stark verjüngt und breit aufgestellt: So präsentiert sich der neue Vorstand des SV Eintracht 66 Dörbach, der jetzt von Simon Berg (22, Foto) geleitet wird.  Bis die neue Führungsspitze des Vereins feststand, waren allerdings ein hartes Stück Arbeit und einiges an Zeit notwendig:  Nach dem Rücktritt von Hans-Peter Stoffel, der 33 Jahre lang an der Clubspitze gestanden hatte (er hörte im Sommer nicht zuletzt wegen der gescheiterten Fusion mit Nachbar FSV Salmrohr auf, FuPa berichtete) , hatte Mario Heck den Vorsitz interimistisch übernommen.  Bei den Wahlen Mitte Januar fanden sich noch nicht genügend Mitglieder, die in der Führungsebene Verantwortung übernehmen wollten. „Dann ging aber ein Ruck durch den Verein. Plötzlich waren sogar mehr Interessenten als Positionen  im Vorstand da“, berichtet Simon Berg.

Er selbst ist nur rund 50 Meter vom Sportplatz am Waldrand entfernt großgeworden, spielte in der Jugend ein paar  Jahre in Salmrohr, fühlt sich aber als Ur-Dörbacher. Aktuell spielt er unter seinem Onkel Christian Berg in der ersten Mannschaft. Zur Winterpause, in der Dominic Esch von der SG Meerfeld/Bettenfeld zurückgekehrt ist, belegt diese den sechsten Tabellenplatz in der Mosel-Kreisliga B II. „Etwa die Hälfte des Kaders kommt aus Dörbach selbst. Das gab es schon lange nicht mehr. Wie hoch die Identifikation mit dem Verein ist, wurde letztlich auch rund um die zweite Versammlung Anfang des Monats deutlich“, sagt Berg. Im 13-köpfigen Vorstand sind auch drei Frauen zu finden; Anna Henzel (geborene Stoffel) ist die Tochter des langjährigen Vorsitzenden und fungiert nun als zweite Vorsitzende. Deren Vater bei Bedarf noch hier und da um Rat fragen zu können, erleichtert auch für Berg den Einstieg an der Spitze des Vereins, der neben den Senioren noch zwei florierende Frauenmannschaften unterhält und mit dem Nachwuchs in der JSG Untere Salm organisiert ist.
Fusion mit Salmrohr momentan kein Thema

Mit seiner ersten Mannschaft zählte der SV Dörbach lange Zeit zum Besten, was die Region zu bieten hatte. Noch Mitte 2016 wäre ums Haar die Rückkehr in die Rheinlandliga geglückt, im Entscheidungsspiel von Wittlich gab es aber eine knappe 1:2-Niederlage gegen den SV Leiwen-Köwerich.  Nur ein Jahr später stieg man in die A-Klasse ab, und direkt ging es weiter in die B-Liga. „Wir hatten in den vergangenen drei Jahren fast jeweils immer eine komplett neue Mannschaft. Jetzt ist erst mal wichtig, dass personelle Kontinuität einkehrt“, betont der neue Vorsitzende. Vor einer Rückkehr in die A-Klasse und darüberhinaus einem Comeback in der Bezirksliga verschließe man sich nicht. Laut Berg sind das aber „eher mittel- und langfristige Ziele“.  So lange es gehe, wolle man eigenständig bleiben. Deshalb sei auch eine Fusion mit dem Salmtaler Ortsnachbarn FSV Salmrohr momentan zumindest kein Thema.

Froh sei man, dass der langjährige Sponsor Proxxon dem Verein weiter die Treue halte. Dennoch hat sich die neue Führungsriege auf die Fahne geschrieben, die wirtschaftliche Basis zu verbreitern und auch nach zusätzlichen Geldgebern Ausschau zu halten. „Der Stellenwert des Fußballs hat sich geändert. Dem möchten auch wir Rechnung tragen und eventuell unsere Angebote anpassen oder erweitern“, betont Berg. In vielerlei Hinsicht wolle man Perspektiven abklopfen – auch im Hinblick auf die Jugendarbeit.

„Schon bei der ersten Vorstandssitzung hat man gemerkt, dass ein neues Feuer im Verein da ist. Es gibt viel Motivation und gute Ideen“, berichtet Berg und hofft nun auf eine anhaltende Euphorie im Verein.

Der neugewählte Vorstand im Überblick:  
Vorsitzender: Simon Berg,  
2. Vorsitzende: Anna Henzel,  
Geschäftsführer: Christoph Stoffel,
1. Kassierer: Thorsten Richter,
2. Kassierer: Kilian Berg
Jugendwart: Oliver Schneidereit,
Beauftragter für Frauenfußball und Breitensport: Stephan Hausmann,
Gebäudewart: Ekkehard Plitzko,
Organisationsleiter: Ralf Fritsche,
Pressewart: Lena Max,
Beisitzer: Christian Berg, Johannes Schlösser und Tamara Niersbach

 
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