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30.10.2021

News

Immer diese Standards!

Sämtliche sechs Heimspiele in der Hinrunde der Kreisliga B II hat der SV Dörbach gewonnen – und das meist sogar in beeindruckender Manier. In der ersten Rückrundenpartie musste sich das Team von Trainer Jannik Scheit indes mit einem Remis begnügen. Die Gäste von der SG Vulkaneifel-Deudesfeld konnten aufgrund des Spielverlaufs mit dem 2:2 erheblich besser leben als die Salmtaler, denen eine fast schon chronische Schwäche mal wieder zum Verhängnis wurde. VIDEOSTIMMEN

Was sich in der 80. Minute der Partie gegen die SG Vulkaneifel-Deudesfeld abspielte, muss den Akteuren des SV Eintracht 66 Dörbach vorgekommen sein wie ein Déjà-vu: Als Felix Bros nach einer Ecke zentral zum Kopfball gekommen war und zum 2:2-Endstand traf, hatte es im Defensivverbund der Hausherren nicht gestimmt – wie so oft bereits in dieser Saison nach ruhenden Bällen. „Wir sind bei Standards oft nicht bei der Sache. Das ist unser großes Problem. Etwa die Hälfte unserer Gegentreffer haben wir nach Ecken oder Freistößen kassiert“, musste Dörbachs Trainer Jannik Scheit eingestehen. Sein mitspielender Assistent Tim Jakobs sah sich so um den (verdienten) Lohn gebracht: „Wir waren ganz klar die bessere Mannschaft und belohnen uns nicht für unsere Arbeit, weil wir wieder mal so ein doofes Tor hinnehmen müssen.“

Hatten die Vereinigten aus Deudesfeld, Übersdorf, Meerfeld und Bettenfeld in der ersten Hälfte noch kompakt gestanden und den spielstarken Dörbachern dank einer konsequenten Zweikampfführung nur wenig Räume gelassen, kippte die Partie im zweiten Durchgang zugunsten der Gastgeber.
Gerade der zentral agierende Sven Kohlei und Manuel Bemsch über links fanden immer wieder Lücken und sorgten für gefährliche Angriffe. Klasse reagierte SG-Torwart Tobias Schmitz noch in der 65. Minute gegen den von Gabriel Nyihemba gut in Szene gesetzten Bemsch. Sieben Minuten später war Schmitz aber machtlos, als ihn Jakobs nach Steckpass von Aron Gilz aus halblinker Position überwand. Bei einem raffinierten Schuss Sven Kohleis war der SG-Keeper dann aber wieder zur Stelle (74.).
Deudesfelds Trainer Michael Scholer wusste nach dem Abpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Michael Grüner um die „halbe Stunde, in der Dörbach sehr stark gespielt hat“, konnte aber auch für sein Team, dem Florian Grün und Johannes Schmitz nach Kreuzbandrissen noch monatelang fehlen, reklamieren, „kämpferisch und läuferisch voll dagegengehalten“ zu haben. „Am Ende“, wusste Scholer, „bekommen wir sogar noch mal etwas Oberwasser – wenn wir die Angriffe besser ausspielen, setzen wir vielleicht sogar noch den Lucky Punch“.
In einer an Höhepunkten armen ersten Hälfte, in der sich vieles zwischen den beiden Strafräumen abspielte, waren die Hausherren früh in Führung gegangen. Felix Schottler hatte sich in der achten Minute gekonnt über rechts durchgetankt und dann den in der Mitte eiskalt vollendenden Jakobs bedient. Doch die Freude über den perfekten Start währte nur kurz. Wenig später brachte Nyihemba Tim Thielen zu Fall, „unnötigerweise, weil der Deudesfelder eigentlich schon wieder aus dem Strafraum raus läuft“, so Trainer Scheit. Sebastian Dax verwandelte den Elfmeter sicher (9.). In den ersten 45 Minuten hatte sich Dörbach gegen die kompakten Gäste meist schwer getan. Immerhin verzeichnete Bemsch hier noch eine gute Chance. Sein Schlenzer ging aber knapp vorbei (29.).
Trotz des insgesamt ärgerlichen Punktverlusts hatte Scheit nach der Pause „ein überragendes Spiel meiner Mannschaft“ gesehen. An der großen Baustelle soll nun konsequent gearbeitet werden: „Wir werden weiter viel über unser Verhalten bei Standards sprechen. Es ist einfach eine absolute Willenssache, möglichst nah am Mann dranzubleiben.“


SV Dörbach - SG Vulkaneifel-Deudesfeld ⇥2:2 (1:1)


Dörbach: Christian Puderbach - Aron Gilz, Kevin Macat, Manuel Bemsch, Sven Kohlei (89. Michael Stoffel), Felix Schottler, Lars Kohlei, Gabriel Nyihemba, Tim Jakobs, Simon Bösen, Julian Gröner.


Deudesfeld: Tobias Schmitz - Michael Schmitz, Christopher Kläs, Marius Warscheid (83. Frederic Bros), Christopher Schmitz, Felix Regh, Felix Bros, Manuel Back, Sebastian Dax, Philipp Foegen (63. Sebastian Arens), Tim Thielen.


Schiesdrichter: Michael Grüner (Bernkastel-Kues)


Zuschauer: 152


Tore: 1:0, 2:1 Tim Jakobs (8., 72.), 1:1 Sebastian Dax (9.), 2:2 Felix Bros (80.)

 
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